Rezept: Köstliches vegetarisches 3-Gänge-Wintermenü

Rezept: Köstliches vegetarisches 3-Gänge-Wintermenü

Die Winterzeit, vor allem Weihnachten und die Adventswochen davor, sind einfach zum Schlemmen da! Bei uns ist es zumindest so, dass an den festlichen Tagen neben vielen Gesprächen und Spielen mit den Liebsten kaum etwas anderes getan wird. Aber warum eigentlich vor allem nur an diesen Tagen? Wir sind dafür, dass man viel öfters mit seinen Lieblingsmenschen Köstlichkeiten schlemmen sollte.

Deshalb stellen wir dir hier jetzt eines unserer köstlichsten Wintermenüs vor - bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. Schick uns ein Bild deiner Kreationen gerne auf Instagram oder Facebook.

 

Vorspeise: Gebackener Blumenkohl

Blumenkohl ist ein absolut unterschätztes Gemüse. Die meisten werden es vielleicht als Suppe oder im sogenannten Kaisergemüse als Beilage kennen. Dabei kann man aus ihm so viel mehr rausholen! Auf Instagram und Facebook haben wir schon mal gezeigt, dass man daraus richtig schnell und einfach Blumenkohlreis machen kann.
Für ein festliches Menü wollen wir ihn aber nicht so klein haben, ganz im Gegenteil: Er soll als Ganzes mit leckeren Gewürzen gebacken werden. Schön angerichtet ein echter Hingucker auf deiner Tafel! Du kannst z.B. einen Kranz aus Rosmarinzweigen um ihn herum legen und mit Granatapfelkernen oder Cranberries etwas Farbe ins Spiel bringen. Am besten schmeckt uns der Blumenkohl in Kombination mit einem herrlichen selbstgemachten Dip und etwas Brot.

 

Zutaten

1 Blumenkohl-Kopf
50 g gemahlene Haselnüsse
100 g geriebenen Parmesan
2 Zweige Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 TL Petersilie
1 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
2 Knoblauchzehen
100 ml Olivenöl

Zubereitung

1. Backofen auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Den Blumenkohl vorsichtig vom Strunk und den Blättern befreien und waschen. Etwas trocken tupfen und auf ein Blech legen. Nüsse und 50 g Parmesan mischen.

3. Rosmarin, Thymian und Petersilie waschen, ggf. vom Strunk befreien und klein hacken. Knoblauch ebenfalls klein schneiden.

4. In einer zweiten Schale Paprikapulver, Salz und Pfeffer und gehackte Kräuter mischen. Olivenöl und Knoblauch hinzugeben und alles gut vermengen. Den Blumenkohl mit der Hälfte der Olivenölmasse einreiben. Mit der Nussmasse einreiben und den Rest der Marinade darüber geben.

5. Den Blumenkohl in den vorgeheizten Backofen geben und 45 Minuten backen. Nach der Zeit den Backofen auf 200° C hochstellen, den restlichen Parmesan über den Blumenkohl streuen und nochmals 15-20 Minuten backen, bis der Blumenkohl weich gegart ist.

Nach Belieben mit etwas Brot und Dip servieren. Guten Appetit!

 

Hauptspeise: Rotkohl-Rouladen mit Pilz-Nuss-Füllung und Rotweinsoße

Es muss nicht immer Fleisch sein! Diese leckeren Rouladen werden jeden vom Hocker hauen - nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch. Solltest du keinen Rotkohl zuhause haben, kannst du die Rouladen natürlich auch mit jeder anderen Kohlsorte zubereiten. Vom Geschmack her passt der Rotkohl aber am besten.
Zu den Rouladen passt ein frischer, knackiger Feldsalat mit leckerem Knoblauch-Dressing. Das Rezept findest du direkt darunter!

 

Zutaten

Für die Rouladen

1 großer Rotkohlkopf
350 g Pilze
200 g Nüsse (z.B. Macadamia, Cashew oder Nuss-Mix)
200 g Bulgur
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 TL Muskatnuss
Salz und Pfeffer
Etwas Öl zum Anbraten

Für die Rotweinsoße

300 ml Gemüsebrühe
200 ml Rotwein
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin, frisch
1 EL Soßenbinder oder Stärke
1 Schuss Sahne

Zubereitung

1. Den Rotkohl waschen und den Strunk keilförmig herausschneiden. Einen Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen und den Rotkohl für 15 Minuten blanchieren. So lassen sich die einzelnen Blätter anschließend einfacher vom Kopf ablösen.

2. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und alle weiteren Zutaten für die Rouladen grob klein schneiden und in einen Mixer geben. Die Masse sollte gut vermischt sein, aber noch etwas stückig bleiben. Solltest du keinen Mixer haben, kannst du die Zutaten auch mit dem Messer klein hacken.

3. Die Masse kurz in einer Pfanne anbraten. So entfalten sich Röstaromen, die zu einem vollmundigen Geschmack beitragen. Solltest du wenig Zeit haben, kann der Schritt aber auch übersprungen werden.

4. Die Rotkohlblätter vom Rotkohl lösen, mit ungefähr 3 EL Füllung befüllen und zu einer Roulade zusammenfalten. Die Rouladen mit einem Nähgarn oder Zahnstochern fixieren, damit sie nicht auseinanderfällt.

5. Als nächstes die Rouladen in einer Pfanne kurz scharf angebraten. Währenddessen einen Bräter mit den Zutaten für die Soße (außer Soßenbinder/Stärke und Sahne) befüllen. Die angebratenen Rouladen können dann nach dem Braten direkt hineingelegt werden.

6. Den Bräter nun mit Deckel für ca. 30 Minuten in den Ofen geben. Im Anschluss den Deckel abnehmen und den Ofen auf Grill (Oberhitze) stellen. Die Rouladen können dann für weitere 10 Minuten in den Ofen. Durch die Hitze von oben werden sie von außen etwas knackiger.

7. Die Rouladen aus dem Bräter nehmen und auf einem Teller im Ofen warmhalten. Der Sud aus dem Bräter durch einen Sieb in ein Top gießen. Sahne, Soßenbinder/Stärke und weitere Gewürze (z.B. Salz und Pfeffer) hinzugeben und köcheln lassen, bis die Soße angedickt ist. Mit den Rouladen und der Beilage servieren. Guten Appetit!

 

Beilage: Winterlicher Feldsalat

Zutaten

150 g Feldsalat
1 Zwiebel
100 g Käse deiner Wahl (z.B. junger Gouda)
2 Scheiben Vollkornbrot
20 g Butter
Schwarze Oliven (nach Belieben)

2 EL Kräuterweinessig
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung

1. Feldsalat putzen. Zwiebel schälen und klein würfeln. Käse in kurze, dünne Streifen schneiden. 

2. Vollkornbrot in Würfel schneiden und in Butter rösten.

3. Kräuterweinessig mit Salz und weißem Pfeffer mischen. Knoblauch pressen und mit Olivenöl unter das Essiggemisch schlagen.

4. Käse, Croûtons, Zwiebeln und Oliven (optional) zum Feldsalat geben. Kurz vor dem Servieren das Dressing darüber verteilen und alles gut vermengen. Zur Hauptspeise servieren.

 

Nachspeise: Rotweinbirnen

Rotweinbirnen sind eine köstliche Nachspeise, die dein Menü perfekt abrunden. Und unserer Meinung nach mit das Beste an diesem Dessert: Man kann es entspannt am Tag zuvor vorbereiten und muss es zum Servieren einfach nur noch anrichten. Am liebsten machen wir das mit etwas Vanille- oder Walnusseis. Da ist die Geschmacksexplosion garantiert!

 

Zutaten

4 Birnen
600 ml Rotwein
125 g Zucker
2 Zimtstangen
2 ganze Nelken
etwas Orangenschale

Zubereitung

1. Die Birnen schälen und halbieren und das Kerngehäuse entfernen (z.B. mit einem Kugelausstecher oder einem Messer).

2. Den Rotwein mit dem Zucker erwärmen, aber nicht kochen.

3. Zimtstangen, Nelken und Orangenschalen in die Flüssigkeit geben und die Birnenhälften hineinlegen.

4. Die Rotweinbirnen vom Herd nehmen und über Nacht ziehen lassen. Achte unbedingt darauf, dass die Birnenhälften mit Rotwein bedeckt sind. Ggf. kannst du den Sud mit einem kreisförmigen Backpapier abdecken.

Indem die Birnen eine ganze Nacht lang ziehen können, erhalten sie ihre tolle rote Farbe. Serviere die Rotweinbirnen mit zwei Kugeln Eis.

 

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